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TS-04: Sexualdifferenzierungsstörungen
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- Inhalt:
Patientinnen und Patienten mit Sexualdifferenzierungsstörungen sind selten und auch deshalb werden bestimmte diagnostische oder therapeutische Schritte erst spät eingesetzt bzw. nicht durchgeführt.
Die Sexualdifferenzierung ist ein komplexer durch viele Faktoren beeinflussbarer Entwicklungsschritt. In verschiedenenen Phasen, die z.T. durch Gene gesteuert werden, entwickelt sich das genetische, gonadale und somatische Geschlecht. Störungen in diesem System können zur Intersexualität führen, so dass der Genotyp vom Phänotyp abweicht oder der Phänotyp nicht eindeutig zuzuordnen ist.
Neben der Kenntnis der verschiedenen Sexualdifferenzierungsstörungen ist Offenheit in der Kommunikation mit der Patientin von großer Wichtigkeit.
- Referent:
PD Dr. med. Christoph Dorn
Abteilung für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin,
Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde,
Universitätsklinikum Bonn
- Erscheinungsdatum:
12.04.2006
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Diese Fortbildung ist durch die Bayerische Landesärztekammer für das Modellprojekt 'Freiwilliger Fortbildungsnachweis (Kategorie D)' mit drei CME-Fortbildungspunkten anerkannt. |
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